XING Gruppen Artikel schreiben und das Pareto-Prinzip nutzen

XING Gruppen, erfolgreiche Baumfäller schlagen stets die gleiche Kerbe

XING Artikel Bäume fällen - Die besten Networking Strategien für XING und LinkedInDer Kern des Wachstums und der 2003 gestarteten Erfolgsstory von openBC/Xing sind die über 37.500 Gruppen und die Kommunikation zwischen den derweil 10 Millionen XING-Community Mitgliedern.

Zwischen 2003 – 2008 konnten die Gruppen in diesem Ausmaß wachsen, da XING einer der wenigen Sozialen Netzwerke im deutschsprachigen Raum war, in dem man sich auf gehobenen Niveau (Businesslevel) auch persönlich und beruflich austauschen konnte. Mit Aufkommen der multilingualen Facebookvariante im Jahr 2008 begannen sich insbesondere die persönlichen Inhalte dorthin zu verlagern.

Ein Rezept für nachhaltige optimale Marketingbotschaften in XING Gruppen und Communities

Das akademisch genannte Pareto-Prinzip hat was vom Sprichwort “Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen!” bzw. kennen Sie auf Flohmärkten sicher die Stände, vor denen Trauben an Menschen stehen und so weitere Neugierige anziehen. Genau so einen überbevölkerten Flohmarktstand möchte ich Ihnen mit dem ‘Open Social Media Kochrezept’ ans Herz legen.

Der Flohmarkt – Zutaten für die optimale Wahrnehmung Ihrer Artikel auf XING

  1. Auswahl der richtigen bzw. passenden XING Gruppen / Communities
  2. Meta-Headline auf der höchst möglichen übergeordneten Ebene
  3. Kleine portionierte Unterthemen
  4. Gewürze – ‘sexy’ Titel

Ergebnis: ca. 150 Klicks je Posting ~ regelmäßige Abonnenten  ~ Mehr Wahrnehmung ~ ggf. mehr KundInnen


Formel zur exponentiellen Abrufsteigerung in XING Communities = Postings je Thread x Zeit

Besucherstatistik der 4 Beispielartikelbäume weist durchschnittlich 152 Klicks seit deren Erstposting auf und bringen bis zu 300 Folgeklicks je Neuposting.

Das Flohmarktprinzip in XING Gruppen optimal nutzen

Zurück zum Open Social Media Kochrezept

1. Die richtige Gruppe / Community zum Posten (Artikel schreiben) finden
Dazu empfehle ich drei Kriterien, die Sie unbedingt vor Beginn Ihrer Aktivität betrachten sollten. Sind Ihre regionalen und thematischen Zielgruppen überhaupt vorhanden …? Wenn ja, gibt es in der Gruppe überhaupt virtuelle Aktivitäten, im Sinne von regelmäßig geschriebenen Artikeln …? Wenn ja, gilt es nur noch zu schauen, ob ModeratorInnen der Gruppe es ermöglichen die Betreffzeile in den Antworten zu ändern …!?

2. Die Metaheadline unter der Sie Ihre Artikel schreiben
Das Ziel Ihrer Artikel sollte Kommunikation sein. Wollen Sie aber Marketing für Ihre Dienstleistungen oder Produkte machen, könnten Sie enttäuscht werden. Fragen Sie sich einfach wie oft Sie Ihrer Zeitung einen Leserbrief schreiben oder ob Sie auf eine Werbung dem Absender antworten. Das Wichtigste bei PR-Artikeln, Marketingmaßnahmen oder Informationen auf XING ist Ihrer potentiellen Leserschaft die Möglichkeit zu geben Ihre Artikel zu abonnieren. Dazu mehr unter Punkt 4 den Gewürzen.

Das Wichtigste ist das Abonnement

3. Erstartikel und Unterthemen
Der Inhalt des Erstartikels sollte so aussagekräftig sein, dass LeserInnen den unbedingten Wunsch haben, wieder von Ihnen zu lesen UND abonnieren. Dafür sollte die Erstinformation inhaltlich beschreiben, was da in Zukunft so kommen wird. In meinem im Austrian Desk mehr als 10.000 mal abgerufenen Artikel über die XING Seminare in Österreich, ist für jeden klar ersichtlich, worum es in Zukunft gehen wird. Neue Seminartermine und TeilnehmerInnenfeedbacks.

Die Unterthemen (in meinem Fall neue Termine) bekommen jeweils eine neue Betreffzeile mit Datum oder dem jeweils neuen Inhalt, damit auf der Gruppenstartseite auch eine tatsächlich neues ‘Unterthema’ anstatt der häufig sichtbaren RE erscheint.

XING Gruppenbeiträge wie einen BLOG nutzen heißt, sich in seinem eigenen Artikelbaum selber zu ‘antworten’. WEBBLOGs sind Tagebücher, in denen sie chronologisch Ihre Themen kundtun. Es geht also um die Fokusierung im Gegensatz der sonst üblichen, meist ineffektiven Streuung Ihrer Information. Trauen Sie sich zu den 20% zu gehören, die 80% der gewünschten Aufmerksamkeit bekommen.

4. Optische und inhaltliche Würze der Headline
Die Headline ist sowohl optisch, als auch inhaltlich mindestens so wichtig, wie der Inhalt selber. Wie beim Essen bekommt man Appetit, wenn eine Speise gut riecht und das Auge einen emotionalen Impuls bekommt. Passt die Headline, ist Sie ‘sexy’ genug, trifft sie Neugierpotential der BetrachterInnen, Interesse der Zielgruppe, sodass man gar nicht anders kann, als Lust Ihren ‘Menuevorschlag’ zu kosten, haben haben Sie die halbe Miete auf eine regelmäßige Leserschaft.

Starten Sie indem Sie separat zur bisherigen Streutaktik (80%) fokussiert einen Testartikelbaum ‘bauen’

Wie schon manchmal gesagt. Glauben Sie mir bitte nichts. Es sind nur meine subjektiven Erfahrungen und Beobachtungen der vergangenen 5 Jahre in Social Networks wie XING & LinkedIn. Probieren Sie es selber.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat pay with a Tweet oder Teilen auf XING / Facebook (wenige Zeilen weiter)
Und wenn’s mein Tipp dazu verholfen hat die Pareto-Seite zu wechseln pay with a reference @myXING

5 Comments
  • Michael Holakovsky
    Dezember 17, 2010

    Hallo Michael,

    deine Anregung hat eigentlich wenig mit Xing zu tun und gilt für fast alle Online Plattformen.

    Der Vorteil von Xing wäre, dass Benutzer bereits in Gruppen eingeteilt, d.h. nach ihren Interessen. Leider sind die meisten Gruppen unidirektionale Kanäle und weniger Diskussiongruppen.

    Ich persönliche glaube, dass Xing seinen Zenit überschritten hat und mittlerweile überwiegend von Nachrichtenschreibern bevölkert wird, die mir etwas verkaufen wollen oder mich in Gruppen zwängen wollen. Nicht umsonst beginnen bereits viele meiner Kontakte nach LinkedIn auszuweichen und sich internationaler zu vernetzen.

    • Michael Rajiv Shah
      Dezember 17, 2010

      Hallo Michael …

      schon klar, dass man dies auf jeder Plattform so anwenden kann bzw. sollte. Den gleichen Prozess z.Bsp. auf Facebook zu modifizieren ist mir für einen Blogbeitrag zu komplex, da man da schon sehr sehr advanced User sein muss, um seine Ordnung im Pinnwandstream über Jahre hinweg überhaupt pflegen zu können.

      Stimmt die Gruppendimensionen in XING taugen schon dafür. Auch beim Gros der Unidirektionalen Gruppen gebe ich Dir recht. Zum Beispiel der CRASH-Artikel aus 2006 hat trotz intensiver Disskussionen in relativ kleiner Umgebung eine Stammleserschaft. Die schweigende Mehrheit ist überall.

      Was den Zenit angeht, vermag ich das trotz Insiderdasein noch immer nicht so eindeutig zu sehen. Sicher, die Aktivitätszahlen meines XING-Austria-Communityrankings, das ich das letzte mal händisch per 31. Mai 2010 durchgeführt habe, spricht ein klare Sprache. Google-Insights zum Beispiel zeigt, dass das der Absturz an Suchvolumnia, seit dem Start des Facebookhypes Anfang 2009, sich in 2010 wieder gefangen hat. Interne Zahlen, die ich von XING kenne sprechen auch eine positive Sprache. Gefühlt sehe ich derzeit viele wieder, die sich lange nurnoch auf Facebook bzw. Twitter bewegt haben. Die Social Media Top Riege Österreichs hat XING entweder nie wirklich betreten oder in 2008 mehr oder weniger verlassen.

      Ich persönlich sehe das relativ emotionslos, wenngleich es schade wäre, weil ich in den letzten 5 Jahren mit XING zum Social Media Trainer-Experten geworden bin.

      LinkedIn ist nach wie vor sehr kommunikationslos, wenn man im auf den deutschsprachigen Raum fixiert ist. Siehe Blogbeitrag zum Thema LinkedIn / XING.

  • Oliver
    Dezember 19, 2010

    Ehm,

    ggf. bin ich grad etwas deppert weil ich 2h so vor m,ich hingeschrieben habe, aber kann es sein, dass du gar nicht GENAU erklärst was du machst?

    Wenn ich recht verstehe
    - allg. Artikel / Bbeitrag bei XING erzeugen
    - STATT spoäter in deiser Gruppe/in deisem Forumn einen neuen Artikel zu schreiben
    - LIEBER auf den bestehenden Artikel antworten und ein ‘neues Thema’ (durch Betrefänderung) abspalten (natürlich ein passendes)
    - dies bei eigenen und fremden(?) Threads?

    Vorteil:
    dies sieht:
    - wer den Artikel subskribiert hat (aber wie viele haben das? wer weiß überhaupt, wie das geht?)
    - wer auf die Startseite kommt (die sehen aber auch einen “normalen” Beitrag)
    - wer in seinen neue Artikel-Ticker blickt (dito)

    Nachteil: wer den Ursprungsartikel abonniert hat, könnte sich latent bespammt fühlen, wenn die thematische Nähe nicht so ganz passt.

    Key: Nützlichkeit des ‘Nachgeschobenen’.

    Summary: Coole Taktik, wieso komm ich auf sowas nicht? ;)

    • Michael Rajiv Shah
      Dezember 20, 2010

      Moin Oliver,

      kann es sein, dass du gar nicht GENAU erklärst was du machst? Gut, dass Du fragst, denn Dein Gefühl trügt nicht. In meinem Blog geht es weniger um das exakte Wie, als (a) um das Strategische WARUM, (b) das Pseudo-Psychologische WIE überbrücke ich meinen inneren Widerstand (in diesem Fall das Wort “Antworten” welches unter XING Postings steht) und (c) welches Ergebnisse (Best Practice) sind mit der Strategie zu erreichen.

      Niemand braucht noch einen WIE-BLOG, um es dann doch nicht zu tun. Davon gibt es genug in Sachen XING, Facebook oder Twitter. Do it in your way ;-)

      Vor- und Nachteile der Taktik sind nur in den Ergebnissen sichtbar. Alle anderen Fragen, die Du stellst stehen in den Sternen. Wir können nur Mutmaßungen darüber anstellen, solange kein Feedback darauf kommt. Meine Beobachtung zu denen, die meine Flohmarkttaktik adaptiert haben: (a) die wenigsten bleiben bei der strategischen Stange (b) eine optisch & thematisch aufgeräumtere Gruppe und fokussierte LeserInnen sind die Ergebnisse. Zu Deiner Frage mit den fremden Threads. Geht schwierig bzw. nur dann, wenn man als Moderator ständig ‘erziehend’ am Ball bleibt. Aber welches Mitglied & Moderator will das schon.

      Key: Nützlichkeit des ‘Nachgeschobenen’.
      Summary: Coole Taktik, wieso komm ich auf sowas nicht? ;)

      Danke mein Lieber.

  • Oliver
    Dezember 20, 2010

    Hallo Michael,

    mein Problem war einfach gewesen, dass ICH schon mal gar nicht (sicher) verstanden hatte, was du vorschlägst. Ich hatte mir dann KURZ vorgestellt, wie irritiert jemand sein muss, der die Mechanik von XING nicht so detailliert kennt.
    Irritation in Lernprozessen, das ist so eine zweispältige Sache ;)

    Grüße
    OG

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