Privatsphäre in sozialen Netzwerken braucht auch Eigenverantwortung
Wenn wir über Privatsphäre sprechen, meinen wir oft Datenschutz. Und unter Datenschutz stellen wir uns etwas vor, bei dem wir schnell in die Verantwortung den Anderen geben. Es gibt ja Datenschützer, Datenschutzrichtlinien, Verbraucherschutzverbände etc.! Oft werde ich als Gruppenmoderator mit folgender Bitte konfrontiert: “Bitte löschen Sie Artikel xy-ungelös(ch)t, damit mein neuer Arbeitgeber das nicht mehr in Google finden kann” (21-22-23 Fehler gefunden …?)
Heute Morgen fand ich einen Tweet, der sich insbesondere an ArbeitenehmerInnen richtet, aber andersherum gedacht genauso wichtig für Arbeitgeber und Recruitingspezialisten ist: Weiterlesen …
“Twitter bringt Traffic für Themen von Interesse” pfeifen alle Spatzen vom SocialMedia Dach
Es tun und konkret auf (s)ein Thema herunterzubrechen bzw. auch tatsächlich umzusetzen ist die eigentliche Kunst. Insofern zeigt der Zeitraum von 72 Tagen, den ich als ‘Profi’ benötigte das Faktum der Verdreifachung des Gruppen-Traffics getwitterter HumanResources Themen und Stellenanzeigen im AustrianDesk, wie lange es braucht, bis aus Wahrnehmen eine Verarbeitung erfolgt, die zum Handeln führt.
Wie gesagt, die beschriebenen Trafficeffekte inkl. dem lassen sich beinahe auf alle Sozialen Medien übertragen. Im Falle meiner konkreten Fokussierung geht es um Events im @AustrianDesk (ADventure-Network) und neuedings Job- und Karriereanzeigen.
So verschaffen Sie Ihrem HumanResources Thema in Österreich mehr Aufmerksamkeit über Twitter, ohne selber Twittern zu müssen. Jobrelevante Beiträge werden aus dem öffentlichen RSS-Feed ausgelesen und automatisch getwittert.
Human ist, wenn ein Arbeitgeber die Resource Mensch in Social Media Netzwerken so unterstützt, wie in diesem Beispiel schlicht und einfach aufgezeigt. Der Tchibo Film will Mitarbeiter für Chancen und Risiken des Web 2.0 sensibilisieren.
Grundannahme: Die beste Methode der Neukundengewinnung ist die Mund zu Mund Propaganda / Empfehlung. Ihr Hauptnachteil in der realen Welt ist ihre Zufälligkeit.
Technologien wie XING & LinkedIn können dabei helfen aktiv Zufälle herbeizuführen. Schauen wir uns erstmal an, wie unsere Netzwerke ohne eine technologische Verbindung zu den Kontakten zweiten Grades aussehen. An einem alten Beispiel aus Oktober 2007 & unseren damaligen Suchprofilen, wird der Unterschied zum ‘alten’ Reallife-Networking klar.
Jeder unseres damaligen Oberösterreich-mini-Netzwerks (die Online-Berater) hatte eine gewisse Anzahl von Kontakten. In Summe waren das 2.123 virtuell miteinander verbundene Menschen. Diese 2.123 Menschen waren damals unser gemeinsames Empfehlungspotential “Kontakte meiner Kontakte” oder auch “Kontakte 2. Grades”. Weiterlesen …